Lukas Raeber
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Kuppel
Eine Komposition unterschiedlicher Formen
Beschreibung

Das Konzerthaus für die Neue Kuppel in Basel besteht aus einer Kombination von einfachen Volumen, welche die unterschiedlichen Nutzungen nach aussen darstellen. Das Haus entwickelt sich um den neuen, zirkularen und öffenbaren Konzertsaal. Die sekundären, zudienenden Nutzungen sind um den Saal herum als L-förmiger Baukörper auf drei Geschossen angeordnet. Dies ermöglicht effiziente betriebliche Abläufe. Im obersten Geschoss sind die Bandproberäume um einen zentralen Innenhof radial angeordnet.

Das neue Konzerthaus für die Kuppel knüpft an die Geschichte und die Spuren des Ortes im Nachtigallenwäldeli an. Die entwerferische Herangehensweise versteht die Stadt als gewachsene, heterogene Struktur mit identitätsstiftenden Spuren. Vorgefundene Elemente werden aufgenommen, adaptiert und weiterentwickelt. Nach aussen tritt das neue Konzerthaus als Gebäude in verzinktem Stahl und Marmor in Erscheinung. Die Dualität der beiden Materialien Metall und Stein definiert zwei Gebäudekörper mit jeweils spezifischen Nutzungen. Das metallische, runde Volumen beinhaltet sämtliche musikalische Nutzungen, wie den Konzertsaal und die Bandproberäume. Der haptische, murale Körper beinhaltet sämtliche dienende Nutzungen. Die beiden Gebäudekörper bedingen und ergänzen sich folglich. Als drittes Element der Komposition ist die Anzeigetafel als Dachaufbau positioniert. Zusammen bilden die einzelnen Gebäudefragmente eine sich bedingende Einheit, ein neues Ganzes. Die Vielfältigkeit der Musikrichtungen und Veranstaltungen soll sich in der architektonischen Gestaltung und der Formgebung der Neuen Kuppel wiederfinden.

Projektdaten

Projektbearbeitung:

  • Fachplanung: WSDG, HeiVi AG, Emmer Pfenninger Partner AG, Schnetzer Puskas Ingenieure, Rapp Infra Brandschutz
  • Modellbau: mit Cyril Kaderli

Kennzahlen:

  • Standort Objekt: Basel
  • Auftraggeberin: Stiftung Kuppel, Basel
  • Nutzungsart: Konzerthaus
  • Projektjahr: Eingeladener Projektwettbewerb 2019
  • Geschossfläche: 1`245 m2
  • Gebäudevolumen: 4`905 m3
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Der öffenbare Konzertsaal der Neuen Kuppel ist polyvalent Nutzbar
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Der Eingang schliesst an das Boulevard der Gastronutzungen an
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Der runde Konzertsaal schafft Nähe zwischen KünstlerInnen und Publikum
Kuppel
Kuppel
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Der öffenbare Konzertsaal der Neuen Kuppel ist polyvalent Nutzbar
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Der Eingang schliesst an das Boulevard der Gastronutzungen an
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Der runde Konzertsaal schafft Nähe zwischen KünstlerInnen und Publikum
Josef
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Als verbindendes Element zwischen Bestand und unterirdischem Neubau wird im Innern ein Erschliessungsvolumen eingefügt.
Rueti
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Mit dem vorgeschlagenen Baukörper als „Kopfbau“ wird die Struktur des Campus komplettiert und ausgewogen.
Hardau
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Die Volumen gruppieren sich um einen zentralen Freiraum. Dieser ist gleichermassen Aufenthalts-, Erschliessungs- und Begegnungsort.
Limmattal
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Zwei neue Gebäude fassen den südlichen Pausenplatz und komplettieren den Schulcampus
Froburg
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Neue Wohnung - alter Dachstock
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