Lukas Raeber
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Naturmuseum
Neubau Naturmuseum St. Gallen
Beschreibung

Das Projekt zeichnet sich durch einen horizontalen, U-förmigen Baukörper mit einer glatten, filigranen Hülle aus, der fast nahtlos mit seiner Umgebung verschmilzt. Die Farben des Gartens schimmern fein in der gläsernen Fassade und werden bei den Öffnungen präzise gespiegelt. Das Museum, an der Grenze zwischen Natur und Stadt, ist ein gläserner Pavillon und Teil des grossen Gartens, der als Freiraum zum Vergnügen und zur Erholung offen steht. Entlang der Strasse hebt sich der Museumsbau auf seinem steinigen Sockel empor und grenzt somit den Garten von der Strasse ab. Gleichzeitig überbrückt der Gebäudesockel den Höhenunterschied zwischen dem strassenseitigen Gebäudezugang und dem Garten, und beherbergt fast unscheinbar die Ausstellungsräume, die allesamt von grosszügigen Lichthöfen natürlich belichtet werden. Der volumetrische Lösungsansatz ermöglicht es, ein städtebaulich gut verträgliches dreistöckiges Gebäude zu konzipieren, das gleichzeitig den Garten bis tief ins Gebäude einfliessen lässt.
Das Haus weist sinnvolle Raumtiefen auf und wird problemlos von allen Seiten natürlich belichtet. Der Aussenraum ist dicht durchgrünt. Von der Strasse abgegrenzt liegt der Garten etwas erhöht und wird von Kirschbäumen umrahmt.
Die Aussenflächen sind nahe am Gebäude und interagieren so mit dem Museum und dem Garten. So sind der Enten- und Forschungsteich sowie das Vogelgehege Elemente des Aussenraumes und gleichzeitig wegen ihrer Nähe und strukturellen Verbundenheit auch Teil des Gebäudes.

Projektdaten

Architektur

  • Lukas Raeber, Patrick Reuter

Kennzahlen

  • Standort: St.Fiden, St. Gallen
  • Auftraggeber: Hochbauamt St. Gallen
  • Gebäudevolumen: 26500m3
  • Gebäudegrundfläche: 2600m2
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Das Museum, an der Grenze zwischen Natur und Stadt, ist ein gläserner Pavillon und Teil des grossen Gartens.
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Die Ausstellungsräume werden alles von grosszügigen Lichthöfen natürlich belichtet.